Namibia 2018

Es gibt immer ein erstes Mal!


November 2017

Planung abgeschlossen!

Nach langem Überlegen wagten wir endlich unsere erste Selbstfahrertour durch Namibia. Hatten wir in den letzten Jahren den Großteil der Planung immer einem Reiseveranstalter übergeben, betraten wir diesmal neues Terrain und organisierten alles selbst. Angefangen bei Flug- und Mietwagenbuchung, weiter über Routenplanung und Reservierungen der Unterkünfte bis hin zur fertigen Reise, benötigen wir etwa drei Wochen. Zwischen Planung und Reisezeit lagen gut sechs Monate, was laut einem einschlägigen Forum eigentlich schon viel zu spät ist. Aber wider Erwarten bekamen wir alles genau so, wie gewünscht und geplant.

Vorläufiges Fazit: Nicht alles glauben, was irgendwo geschrieben steht. Einfach selbst ausprobieren! Etwas Geduld war gefragt, denn Antworten auf Reservierungen können schon mal etwas länger dauern, schließlich ist Internet nicht überall und zu jeder Zeit verfügbar.

Wir hatten uns bewusst gegen eine typische

Ersttätertour – Ganz Namibia in zwei Wochen

entschieden und uns nur auf den südlichen Teil des Landes konzentriert.

Unser Motto: den Norden machen wir beim nächsten Mal, er läuft uns ja nicht weg.


Von der Idee zur Umsetzung

  • Direktflug mit Air Namibia ab Frankfurt/Main und zurück
  • Anreise nach Frankfurt mit der Deutschen Bahn
  • Als Mietwagen bevorzugten wir, als blutige Selbstfahreranfänger, einen Bushcamper mit eingebauter Not-Toilette. Wie überflüssig diese noch sein würde, zeigte sich erst später während der Reise. Über CamperDays buchten wir einen Britz Navi 4×4, komplette Campingausstattung inklusive, zu einem recht günstigen Preis.

In unserer Planung hatten wir folgende namibische Highlights in einen Zeitraum von 19 Tagen vor Ort verbaut:

  • Kalahari inklusive Löwen-Tracking
  • Köcherbaumwald
  • Fish River Canyon
  • Lüderitz mit Diaz Point
  • Kolmannskuppe
  • Namib Wüste – Geparden auf Kanaan
  • Sossusvlei
  • Naukluft Mountain Zebra Park
  • Namib Naukluft NP mit Mirabib und Blutkuppe
  • Welwitschia Drive
  • Gamsberg
  • Windhoek und Swakopmund, um Vorräte zu beschaffen

Die Route und weitere Infos bekommt ihr >>HIER<<


November 2017 bis April 2018     

Vorbereitungen   

  • Flüge buchen
  • Fahrzeug reservieren
  • Campsites reservieren/buchen
  • Internationalen Führerschein besorgen
  • Impfungen auffrischen
  • Reiseapotheke zusammenstellen
  • Haustierversorgung organisieren

… und warten!


09.Mai 2018

Das lange Warten hat endlich ein Ende. Früh am Morgen geht es per Deutscher Bahn nach Frankfurt/M. Flughafen. Da wir noch sehr viel Zeit bis zum Abflug haben, vertreten wir uns in der näheren Umgebung des Airports noch etwas die Beine und finden am Terminal 2 einen Asia-Imbiss, an dem wir uns eine sehr leckere Kleinigkeit fernöstlicher Küche gönnen.

Am Check-In Schalter ist nicht viel los und auch an der  Gepäckkontrolle geht es trotz Sprengstoffkontrolle der Fotoausrüstung recht zügig voran. Nach einer kleinen (W)Einkaufsrunde im Duty-Free und kurzer Wartezeit steht unser Flugzeug zum Einsteigen bereit. Die Maschine ist nicht ganz ausgebucht und wir können es uns jeweils über zwei Sitze hinweg gemütlich machen. Pünktlich starten wir nun in Richtung Namibia!

An Bord nehmen wir als Willkommenstrunk ein „Tafel Lager“ und schließen das servierte Essen mit einem Fläschchen Rotwein in der Hoffnung ab, danach ein wenig schlafen zu können.


10.Mai 2018

Das Licht an Bord wird recht unvermittelt eingeschaltet und der Service beginnt mit den Frühstücksvorbereitungen. Wir erwachen aus einem unruhigen Schlaf und bis zur Landung ist es noch eine gute Stunde, welche aber mit dem Verzehr des gereichten Frühstücks schnell vergeht. Es ist noch stockfinster, als das Flugzeug in Windhoek landet. Bei dem kurzen Fußmarsch vom Flugzeug hin zur Abfertigungshalle weht uns ein doch recht kühles Lüftchen um die Nase und vertreibt so auch die letzte Müdigkeit. Die Einreiseformalitäten sind erstaunlich schnell erledigt und so warten wir an der Gepäckausgabe auf unsere Taschen. Wir nehmen es gelassen, beobachten das hektische Treiben der anderen Reisenden und irgendwann erscheint dann auch unser Gepäck auf dem Band. Wir besorgen uns etwas Bargeld am Automaten und am MTC-Schalter gleich drei Guthaben-Voucher für unsere im Vorfeld besorgte, namibische Mobilfunkkarte.

Mit der aufgehenden Sonne laufen wir, das Gepäck geschultert, in Richtung Autovermietung. Das Eingangstor ist noch geschlossen und wird erst pünktlich um 8 Uhr (+ 10 afrikanische Minuten) geöffnet. Was dann folgt, ist eine fast dreieinhalbstündige Demonstration afrikanischer Gelassenheit. Die reine Fahrzeugübernahme und -einweisung hätte man durchaus in einer halben Stunde erledigen können, doch der Camper musste erst noch gereinigt und mit dem vorgesehenen Inventar bestückt werden. Geduldig harren wir der Dinge und kommen dadurch in den Genuss, vom Stress geplagte, umherhetzende Reisende zu beobachten.

Kurz vor Zwölf können wir den Hof verlassen und fahren, überhaupt das erste Mal, im Linksverkehr in Richtung Windhoek. Erste Aufgabe dort ist ein Großeinkauf im „Superspar“. Hier bekommen wir alles, was auf unserer (leider daheim vergessenen) Einkaufsliste steht. Nur auf alkoholische Getränke müssen wir leider verzichten, da deren Verkauf an Sonn- und Feiertagen in Namibia verboten ist. Macht aber nichts, wir haben ja im Duty-Free-Shop vorgesorgt. Gegen 14:30 Uhr verlassen wir die Stadt und die befestigten Straßen südostwärts, hin zur ersten Campsite. Immer dabei: reichlich Schotter unter allen Rädern.

Nach gut zwei Stunden Fahrt durch eine überraschend grüne Buschsavanne und sanft hügelige Landschaft erreichen wir die Ankawini Ranch. Dort werden wir schon erwartet und sehr freundlich empfangen. Anton, der Farmbesitzer, zeigt uns vorausfahrend den Weg zur Campsite und gibt uns noch einige wichtige Informationen mit an die Hand. Kurze Zeit später sind wir mitten im Busch, völlig allein und keine weiteren Camper oder Menschen überhaupt weit und breit. Absolut begeistert von der Umgebung könne wir sagen: Wir sind angekommen!

Eigentlich ist uns jetzt nach einer ausgiebigen Dusche, doch vor dem nassen Vergnügen braucht es noch etwas Vorarbeit. Zur Heißwassergewinnung muss erst der Ofen, der sogenannte „Donkey“, angeheizt werden. Holz ist genügend bereitgestellt, also können wir richtig gut einheizen. Nebenbei entzünden wir auch gleich das Feuer für den abendlichen „Braai“ (Variante des Grillens im südlichen Afrika), auf dem wir uns leckere Fleischspieße zubereiten.

Geduscht und satt genießen wir noch einen Moment den namibischen Sternenhimmel bei einem Glas Rotwein, bevor wir müde aber glücklich in unseren Schlafsäcken verschwinden.

Tagesetappe : 125 km

Tagesziel: Camp Porosa – Ankawini Ranch (Link)


11.Mai 2018

Nach erholsamen zehn Stunden Schlaf erwachen wir kurz vor Sonnenaufgang. Draußen ist es noch ziemlich frisch und erst ein heißer Kaffee bringt uns langsam auf Betriebstemperatur. Während wir frühstücken erhebt sich langsam die Sonne über den nahen Berg und verbreitet angenehme Wärme.

Bevor wir zum nächsten Ziel aufbrechen, bringen wir erst mal etwas Grundordnung in unseren Camper. Die Fototechnik wir vorbereitet und auf dem Weg zum Hauptgebäude der Farm auch gleich eingesetzt. Wir verabschieden uns von Anton, bezahlen unsere Campsite und erfahren noch einiges über die Pläne auf dem Farmgelände. Wir sind uns einig, hier kann man es durchaus auch länger aushalten und wird sicher irgendwann wieder besucht. Unsere Fahrt führt uns nun weiter südwärts, jedoch meiden wir die Hauptverbindung B1 und nutzen stattdessen die Gravelroads der C- und D- Straßen.

Unser erster Anlaufpunkt ist ein kleiner Laden entlang der Strecke um ein paar alkoholische Getränke zu besorgen. Im Laden selbst finden wir allerlei Grundnahrungsmittel und eine kleine Auswahl an Bier und Cider. Etwas enttäuscht fragen wir an der Kasse, im besten Englisch, nach Wein. Die freundliche Dame fragt sofort nach unserer Herkunft und spricht daraufhin in bestem Deutsch weiter. Danach kramt sie einen riesigen Schlüssel hervor und führt uns ins geheime, gut gesicherte Spirituosenlager. Während sie uns bei der Auswahl der Weine behilflich ist, erfahren wir einiges über sie selbst. Die nette Dame gehört zur Völkergruppe der Nama und während ihrer Tätigkeit als Verkäuferin hat sie die deutsche Sprache von den Touristen gelernt. Wir sind beeindruckt und setzen unsere Fahrt fort.

Die Landschaft ändert sich nun ständig. Von Buschsavanne, durch flache Ebenen mit vereinzelten Bäumen kommen wir der Kalahari mit spärlichem Bewuchs immer näher. Unterwegs stoppten wir kurz, um den so genannten Hindenburgturm in Augenschein zu nehmen. Dieser Turm wurde 1915 von den dort ansässigen Farmern während der Rebellion der Baster errichtet. Er ist das letzte koloniale Bauwerk in Namibia.

Am späten Nachmittag erreichen wir die heutige Campsite auf dem Gelände der Kalahari Anib Lodge und gönnen uns direkt nach der Ankunft erstmal ein kühles Savanna.

Tagesetappe : 272 km

Tagesziel: Kalahari Anib Lodge Campsite  (Link)


12. Mai 2018

Am Morgen vor der Abreise war noch Zeit für eine kurze Wanderung auf Farm, die auch den Fund eines Geocaches mit sich brachte. Die Campsite war gut (eigenes Bad überdachte Sitzgelegenheit mit eigener Feuerstelle), ebenso die vorgefundene Aussicht für einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Die Tagesetappe führte uns dann an einem Denkmal und den Gräbern bei Gochas vorbei, die uns dazu inspirierten, hier einen eigenen Geocache zu platzieren. Dann ging die Fahrt weiter durch das grüne Auobtal. 

Am späten Nachmittag erreichten wir die anvisierte Campsite. Bei einem kühlen Cider an der Bar wurden die Formalitäten erledigt. Der Stellplatz war top, mit bestem Ausblick. Endlich wieder Wasser im eigenen Donkey heiß machen. Ja, wir haben Feuer gemacht.

Einziger Wermutstropfen war das fehlende Grillgitter, welches eigentlich im Camper hätte sein sollen. Also ein zusätzlicher Posten auf unserer nächsten Einkaufsliste.

Tagesetappe: 277 km

Tagesziel: Kalahari Game Lodge Campsite (Link)


13. Mai 2018

Der Tag begann früh, jedoch nicht ohne die obligatorische Tasse frisch gebrühten Kaffees. Früh deshalb, da für heute Morgen Löwentracking angesagt war. Diesmal nicht als Selbstfahrer, sondern in kleiner Gruppe. Der dafür zu leistende, finanzielle Beitrag hielt sich mit 660 NAD/Person im absolut fairen Rahmen, denn es war ein in jeder Hinsicht lohnenswertes Erlebnis. 

Den Nachmittag nutzten wir, um an der Rezeption ein paar Akkus aufzuladen und die damit verbundene Wartezeit mit einem kühlen Getränk zu überbrücken.

Erholung und Entspannung muss auch mal sein und am besten gelingt dies, wenn wir ein Feuer entzünden und in aller Ruhe etwas Fleisch und Gemüse darauf zubereiten.

Tagesetappe: 0 km


14. Mai 2018

In aller Ruhe starteten wir in den Tag, checkten aus und begaben uns auf die Piste mit dem Ziel Mesosaurus Fossil Camp.  Die Landschaft war durchaus beeindruckend, denn es ging immer über rote Dünen auf und ab. 

Zu erledigen gab es dabei natürlich auch noch was. Das Fehlen des Grillgitters konnte durch den Erwerb eines neuen in Koes kompensiert werden. Pause wurde unterwegs immer dann gemacht, wenn es etwas zu sehen oder zu bestaunen gab, wie zum Beispiel unter einem riesigem Webervogelnest. 

Landschaftlich war die heutige Etappe auch was fürs Auge. Erst roter Sand und Dünen, dann graue Weite, wohin man schaute (kleine Salzpfanne) und kurz vorm Ziel immer größer werdende, dunkle Steine, zwischen denen die ersten Köcherbäume zum Vorschein kamen.

An unserem Stellplatz waren wir nicht allein, ein riesiges Webervogelnest sollte für die nächsten zwei Nächte und Tage unser direkter Nachbar sein. 

Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns einen Sundowner auf dem höchsten Punkt, zwischen Köcherbäumen, Steinen und einem fantastischen Ausblick. 

Nachdem das letzte Tageslicht erloschen war, machten wir unsere ersten Versuche, die Milchstraße fotografisch festzuhalten. 

Tagesetappe: 257 km

Tagesziel: Mesosaurus Fossil Camp (Link)


15. Mai 2018

Heute war ein weiterer „Ruhetag“ vorgesehen. Primär, um eventuell ein wenig Wäsche zu waschen und zu trocknen, denn die Kapazität der Tasche ist bekanntlich begrenzt.

Das Mesosaurus Fossil Camp ist urig aber für unsere Ansprüche völlig ausreichend. Es gibt alles, was wir brauchen und die unmittelbare Umgebung bietet mehr als ausreichend Gelegenheit, unserem Hobby, der Fotografie, nachzugehen. 

Für den Nachmittag hatten wir bereits am Vortag die farmeigene Fossilientour gebucht. Dies bedeutete, dass wir mit unserem eigenen Fahrzeug eine geführte Runde über die Farm drehen durften und dabei die auf der Farm gefundenen und noch vorhandenen Fossilien gezeigt bekamen. Nebenbei zeigte uns unser Gastgeber noch die vorhanden Gräber, klingende Steine und reichlich Köcherbäume. Wenn man einmal hier übernachtet, sollte man diese Tour durchaus mitmachen. Es lohnt sich. 

Tagesetappe: 10 km


16. Mai 2018

Wir verabschiedeten uns nicht allzu spät von den Fossilien und Köcherbäumen, denn als Tagesziel war ein Besuch des Fish River Canyon eingeplant. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Es waren einfach zu viele Punkte auf der Strecke, die einen mal kürzeren, mal etwas längeren Aufenthalt notwendig machten.

Nachschub besorgen in Keetmanshoop, keine große Sache. Weiter ging’s zum Naute-Damm (Stausee vom Fluss Löwen), an dem, zwecks Fotografieren, die Pause schon etwas länger dauerte.

Was danach folgte, brachte den Zeitplan dann aber völlig zum Erliegen. Apfelstrudel! Und zwar der beste in Namibia. Die kleine Oase Canyon Farm Yard (-27.215920, 17.908962) lag direkt an unserem Weg und die Werbung für den hier zu bekommenden Apfelstrudel war schon von weiten zu sehen.

Da mussten wir einfach zuschlagen und es war die absolut richtige Entscheidung. Bei einem Stück frischen, warmen Apfelstrudel mit Schlagsahne, dazu ein frischer French-Press-Cafe, konnte einfach keine Hektik aufkommen und so wurde unser Tagesplan angepasst. Der Fish River Canyon muss bis morgen Früh warten. Zum Sonnenaufgang sicher auch kein schlechtes Ziel.

So verging durchaus eine Stunde oder etwas mehr, bis wir wieder auf der Piste waren. Da der weitere Ablauf heute ohnehin gekippt war, konnten wir auch noch einen Geocache mit der Terrain-Wertung T5 suchen und finden.

Unser Übernachtungsziel, das Canyon Roadhouse, war kurz darauf erreicht und in dem hauseigenen Lokal mit dem besonderen Ambiente gönnten wir uns erstmal ein kühles Savanna.

Die Campsite war klein, zweckmäßig ausgestattet, dafür aber mit eigenem Stromanschluss. Wohlgefühlt haben wir uns trotzdem, denn heute gab es Kudu-Filet, frisch vom eigenen Grill.

Tagesetappe: 185 km

Tagesziel: Canyon Roadhouse Campsite (Link)


17. Mai 2018

Nicht allzu spät war Aufbruch angesagt, wollten wir doch direkt nach Öffnung des Gates zum Canyon hinfahren, die Aussicht genießen und direkt am Viewpoint einen frisch zubereiteten Kaffee genießen.

Dummerweise führte uns der Weg zu unserem heutigen Ziel, der Klein Aus Vista Desert Horse Campsite, wieder direkt am warmen Apfelstrudel vorbei. Was bleibt einem da anderes übrig, als sich dieser Leckerei erneut hinzugeben? Auch wenn heute eine längere Strecke vor uns lag, Apfelstrudel musste sein.

In Kuibis deckten wir uns mit verschiedenen Sorten Biltong ein. Auch so eine Leckerei, an der wir nur schwer vorbeigehen können.  

In Aus war es dann mal Zeit, den Dieseltank aufzufüllen. Bezahlen konnten wir hier sogar mit Karte.

Nach dem Check-in bezogen wir Position auf der uns zugewiesenen Campsite. Diese wirkte zwar etwas beengt, aber durch vorhandene, natürliche Abtrennungen war man doch für sich. Ein kleines aber durchaus beschauliches Plätzchen. 

Vor dem Abendessen war noch Zeit, einen Trail hinauf auf einen der Gipfel zu erwandern. Die Aussicht war grandios und offenbarte uns, dass es bald regnen sollte. Sehr bald! 

Was folgte waren Sturm und Regen, der natürlich begann, wie das Essen fast fertig gegrillt war. Aber Camping ist Camping und somit gab es keine Ausreden. Es wurde im Regen fertig gegrillt.

Tagesetappe: 378 km

Tagesziel: Klein Aus Vista Desert Horse Campsite (Link)  


18. Mai 2018

Der Regen, der sich am Vorabend angekündigt und dann auch eingestellt hatte, war auch heute Morgen unverändert dabei, der vorhandenen Flora und Fauna unvermindert das so lange ersehnte Nass zu spenden.

Abreisen mussten wir trotzdem, doch nicht ohne vorher noch einen Abstecher in die Geisterschlucht zu unternehmen. Zu bestaunen gab es hier ein altes Auto, das seine ganz eigene Geschichte hat und nebenbei hielt es auch einen weiteren Geocache für uns parat. 

Kurz hinter Aus ergab sich am alten Bahnhof Garub ein spontaner Fototermin. Unsere Etappen waren ja ohnehin immer so geplant, dass wir solche Gelegenheiten nutzen konnten, ohne unter irgendwelchen Zeitdruck zu geraten. 

Was dann folgte, war zu Küste hin immer mehr zunehmender Regen. Wir erreichten Lüderitz und erlebten eine Stadt, in der sich Seitenstraßen in Schlammpisten verwandelten und von den höher gelegenen Straßen kleine und auch größere Rinnsale hinabstürzten.

Da noch Zeit war, etwas zu unternehmen, beschlossen wir, uns bis zum Diaz Point vorzukämpfen. Kämpfen ist hier durchaus wörtlich zu verstehen, war die Straße bisweilen knöchelhoch verschlammt oder stand gar völlig unter Wasser. 

Kurzum, es war ein großer Spaß, der sich aber gelohnt hat. Völlig einsam konnten wir uns am Diaz Point umsehen, Robben beobachten und Fotos machen. 

Unser eigentliches Tagesziel, die Shark Island Campsite Lüderitz, stand komplett unter Wasser. Der Strom war ausgefallen, die sanitären Einrichtungen nicht nutzbar.

Der „Platzwart“ bot uns aber an, für ein paar wenige NAD Aufpreis, in einem nahe gelegenen Bungalow übernachten zu können. Gern nahmen wir dieses Angebot an, konnten ein paar Sachen trocknen, kochen, heiß duschen und in einem richtigen Bett übernachten.

Tagesetappe: 190 km

Tagesziel: Shark Island Campsite Lüderitz (Link)


19. Mai 2018

Dieser Tag sollte mit einem der bekanntesten Highlights Namibias beginnen. Ein Besuch in Kolmannskuppe, der verlassenen Siedlung der Diamantensucher. Wir entschieden uns dazu, diesen Lost Place selbst zu erkunden und keine geführte Tour zu machen. Es war in jedem Fall imposant anzusehen, wie die Wüste sich diese Siedlung zurückerobert und dadurch zahlreiche Fotomotive bietet.

Auf der weiteren Strecke zu unserem heutigen Ziel, der Kanaan Desert Retreat Campsite, wollten wir uns eigentlich die Wilden Pferde ansehen, doch durch den Regen des letzten Tages war rings um das Wasserloch weit und breit keines der wilden Tiere zu entdecken.

Dafür gab es auf dem Kriegsgräber-Friedhof in Aus ein kleines Stück Geschichte zu erleben.

Wir hatten uns dafür entschieden, die landschaftlich reizvollere Strecke über die D707 hin zu unserem Tagesziel zu wählen. Beim Erreichen unserer Campsite waren wir uns einig, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Ein wirklich imposanter Ausblick bot sich von unserem Stellplatz aus. 

Einen kleinen Wermutstropfen gab es dann aber doch noch. Warmes Wasser gab es nur mittels Solarenergie und da es die Tage vorher geregnet und bewölkt war, war die Wassertemperatur eher als frisch zu bezeichnen. Die konnte das Gesamterlebnis aber in keiner Weise trüben.

Tagesetappe: 274 km

Tagesziel: Kanaan Desert Retreat Campsite (Link)


20. Mai 2018

Heute war ein weiterer „Ruhetag“ angesagt, was nichts anderes bedeutete, als in Ruhe den Sonnenaufgang bei einem frisch Gebrühten zu genießen, zu entspannen und einfach mal nichts zu tun.

Der Nachmittag gehörte dann den Geparden. Wir hatten eine Fütterung in dem hauseigenen Reservat gebucht, ein Erlebnis in vielerlei Hinsicht. Zum einen, konnten wir diesen schönen Tieren sehr nahe kommen und zum anderen, hatte sich eine Gruppe chinesischer Touris ebenfalls für diese Fütterung entschieden. Mit High Heels, Sonnenschirm und Selfie-Sticks ausgestattet, war dies ein etwas anderes Equipment als das unsere. 

Kulinarischer Abschluss des Tages war dann der Versuch, auf dem Grill Brot zu backen. Das Ergebnis war, sagen wir mal, „genießbar“.

Tagesetappe : 0 km


21. Mai 2018

Von unserer Campsite aus waren in weiter Ferne am Horizont die roten Dünen schon sichtbar, doch heute sollte uns unser Weg genau dorthin führen.

Einen kleinen Abstecher machten wir dann aber doch noch. Das Duwisib Castle wollten wir einfach mal kurz in Augenschein nehmen. Ein schon fast skurriler Anblick, wenn inmitten dieser Ödnis ein solches Bauwerk auftaucht. Abgerundet wurde unser Kurzbesuch mit dem Fund des hier platzierten Geocaches.

Weiter ging es, hin zu unserem Tagesziel. Die Sesriem Campsite NWR hatten wir vorgebucht und waren dann, trotz der Größe der Anlage, von unserem Stellplatz positiv überrascht. Am Rand der Dünen liegend kam nie das Gefühl auf, mittendrin zu sein.

Der späte Nachmittag sollte dennoch nicht ungenutzt bleiben, die Elim Düne wartete auf einen Besuch unsererseits. Fast schon ein Geheimtipp, wenn man feststellt, hier völlig allein durch und über die Düne gehen und dabei in aller Ruhe fotografieren zu können. 

Das tierische Highlight des Abends war dann eine Oryxantilope, die einfach mal im Galopp die Campsite durchstreifte, getreu dem Motto: Tiere haben Vorfahrt!

Tagesetappe: 273 km

Tagesziel: Sesriem Campsite NWR (Link) 


22. Mai 2018

Die nächtlich wahrgenommenen Geräusche wurden dann am Morgen nach dem Aufstehen erklärt. Wir hatten unseren Müll vom Abend in einem leeren 5-Liter-Wasserbehälter gesammelt und diesen vergessen, in einer Mülltonne zu entsorgen. So hatten Schakale die Gelegenheit, den Plastikbehälter aufzureißen und den Inhalt über die Campsite zu verteilen. Nochmals wird uns das sicher nicht passieren.

Aufgestanden wurde heute übrigens sehr zeitig, denn hin zum Sossusvlei mussten noch gute 60 Kilometer durch den Nationalpark zurückgelegt werden und die Sonne wartet nicht damit, pünktlich aufzugehen. Am Gate offenbarte sich dann, wir hätten es eigentlich besser wissen müssen, ein typisches (deutsches) Touristen-Phänomen. Jeder wollte der erste sein, es wurde ungeduldig gedrängelt, gemeckert und nach dem Öffnen losgestürzt, als gäbe es kein Morgen mehr.

Gewiss ist ein Sonnenaufgang im Sossusvlei, dem Dead Vlei oder auf den Dünen etwas Besonderes, aber die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h bezogen die meisten wohl auf nur eine Achse ihrer Fahrzeuge.

Daher entschieden wir uns bewusst dafür, nicht „das“ Sossusvlei anzusteuern, sondern das Hidden Vlei als Ziel auszuwählen. Im Gegensatz zum touristisch überlaufenen Sossusvlei präsentierte sich das Hidden Vlei nahezu menschenleer, ist zu Fuß vom Parkplatz aus gut erreichbar und bietet mindestens die gleichen Möglichkeiten, sich fotografisch auszuleben.

Den Rückweg nutzten wir dann noch für einen kurzen Stopp an der Düne 45, an der zu dieser Tageszeit die Menschenströme bereits abgeflossen waren. 

Wir verließen den Nationalpark, setzten unsere Reise fort, nicht aber ohne im Tsauchab River Camp eine Kaffeepause einzulegen. Für Kunstfreunde fast schon ein Muss, präsentiert der Besitzer jedem seine selbst kreierten Kunstwerke aus jeder Art von Metall.

Der Naukluft Mountain Zebra Park war unser Ziel für heute. Hier war für morgen ein weiterer „Ruhetag“ vorgesehen und außerdem konnten wir an der Rezeption das Permit für Mirabib & die Blutkuppe erhalten.

Tagesetappe: 246 km

Tagesziel: Naukluft Campsite NWR (Link)


23. Mai 2018

Die Campsite war eher typisch NWR, das bedeutet, sie ist dann doch für ein paar mehr Leute ausgelegt. Dennoch kann jeder einen Platz finden, an dem er relativ ungestört für sich sein kann. Warmes Wasser gab es nur bei den Damen, aber „Who cares?“, hinter einer verschlossenen Tür sieht dich eh keiner.

Eine Aktivität sollte es aber heute unbedingt sein. Wir machten uns auf den Waterkloof-Trail. Eine Wanderung, die wir jedem nur wärmstens ans Herz legen können. Mit 17 Kilometern sicher eine Tagesaufgabe, aber landschaftlich ein echtes Erlebnis. 

Abkühlen konnte man sich in den vorhandenen Naturpools mit glasklarem, frischem Quellwasser.

Ein wenig Hausarbeit musste dann aber doch noch sein, die schmutzigen Klamotten waschen sich schließlich nicht von allein.

Tagesetappe: 0 km


24. Mai 2018

Am heutigen Tag wurde unser Fahrzeug wieder einmal bewegt, denn das Tagesziel hieß Mirabib Campsite. Vorweg genommen genau der richtige Platz für alle, die gekommen sind, um die namibische Einsamkeit zu finden.

Unterwegs gönnten wir uns ein Stück vom wohl bekanntesten Apfelkuchen Namibias. In Solitaire wurde dieser Pflichtstopp eingelegt und der ansässigen Bäckerei ein Besuch abgestattet. 

Das landschaftliche Highlight der Strecke heute war sicher der Kuiseb Pass. Wer hier einfach durchrast und sich keine Zeit nimmt, die Umgebung zu genießen, ist eigentlich selber schuld. Wieder so ein Grund für uns, entspannte Tagesentfernungen zu wählen. 

Angekommen an der Campsite wurde schnell klar, warum dies ein so genialer Platz ist, um Namibia so zu erleben, wie man es sich vorgestellt hatte und weshalb man hierher kam. Es gab nichts außer einer Feuerstelle, einem kleinen Dach und ganz, ganz viel vom Nichts. Für uns einfach nur genial. 

Tagesetappe: 224 km

Tagesziel: Mirabib Campsite – MET-Permit erforderlich


25. Mai 2018

Dieser Tag sollte uns zu einem sehr ähnlichen Platz führen, wie den, der letzten Nacht. Die Blutkuppe war unser nächstes Etappenziel.

Der Weg brachte uns zunächst nach Swakopmund, wo wir unsere Vorräte auffrischen konnten und erleben durften, was Service an einer Tankstelle wirklich bedeuten kann. Zusammenfassend können wir festhalten, dass die Mitarbeiter der Shell-Tankstelle nahezu Formel 1 tauglich sind. Kaum war der Motor aus, stürmten von allen Seiten Mitarbeiter auf das Auto zu, putzten Scheiben, füllten Diesel auf und kontrollierten den Reifendruck. Nach gefühlt 10 Sekunden war alles erledigt. Beeindruckend.

Direkt hinter Swakopmund verließen wir die Hauptstraße und folgten dem Welwitschia Drive, der uns neben vielen anderen Viewpoints auch an der so genannten Mondlandschaft vorbeiführte.

Einige der namensgebenden Pflanzen entdeckten wir auch und waren durchaus beeindruckt. 

Unsere heutige Campsite an der Blutkuppe war nicht weniger beeindruckend wie die, der letzten Nacht. Einsam, abgelegen und auf eine Feuerstelle beschränkt hatte sie alles, was wir brauchten. Für Puristen wie uns genau das Richtige.

Tagesetappe: 319 km

Tagesziel: Blutkuppe Campsite – MET-Permit erforderlich


26. Mai 2018

Da es am Morgen noch nicht ganz so heiß war, nutzten wir diese angenehme Tageszeit, um in den nahe gelegenen Tinkas Plains eine kurze Rundfahrt zu unternehmen. Zu sehen gab es einige Gräber, eine Ruine, die mal eine alte Zollstation war und zu Fuß, auf dem Sculpture Hiking Trail, wurden noch einige interessante Felsformationen entdeckt. 

Das Frühstück verschoben wir auf später und entschieden uns dafür, dass das Hotsas Waterhole eine perfekte Stelle dafür sein könnte. Leider gab es auf der tierischen Seite nicht viel zu sehen, aber das konnte auch an der fortgeschrittenen Tageszeit gelegen haben, denn es war nun schon fast Mittag und die Temperaturen entsprechend hoch.

Unser Tagesziel, das Felsencamp der Rooiklip Gästefarm, ließen wir natürlich auch nicht außer Acht, aber so weit war die heute zurückzulegende Strecke ja auch nicht. Ob es sich bei der Zufahrt tatsächlich um den Highway to Heaven handeln sollte? 

Der Empfang war sehr angenehm und wir nutzten die Zeit während eines kühlen Getränkes aus der Bar, um unsere Gastgeber Lore & Frans etwas näher kennenzulernen. Die hauseigenen Hunde begleiteten uns danach bis hin zur Campsite, die einfach wunderschön in die Felsen integriert war. Mit einer grandiosen Aussicht, absoluter Ruhe und einer Dusche direkt im natürlichen Fels, bei der man problemlos beim Duschen den Sternenhimmel beobachten kann, ist dieses Camp auch eines unserer Favoriten. 

Die letzte Aktivität des Tages war dann eine kurze Wanderung zu einigen Geocaches in der Nähe.

Tagesetappe: 167 km

Tagesziel: Felsencamp Rooiklip Gästefarm (Link)


27. Mai 2018

Heute bestand keine Eile bei der Abreise, sodass wir uns kurzerhand zu einer kleinen Wanderung auf dem Leopard Trail entschieden. Den zugehörigen Geocache konnten wir zwar nicht finden, aber wir wissen jetzt, wo er zu finden gewesen wäre. Vielleicht beim nächsten Mal.

Der Weg nach Windhoek führte über den Gamsberg-Pass, der landschaftlich nochmal ein kleines Highlight war. 

In Windhoek angekommen, standen wir erstmal im Stau. Verschiedene Straßen waren durch die Polizei gesperrt, da sich ein Tross von Staatskarossen durch die City bewegte. Aber wir hatten ja keine Eile und erreichten unser letztes Tagesziel, die Ondekaremba Campsite am späten Nachmittag.

Geplant war dieser letzte Aufenthalt dazu, die Taschen zu packen, die Reste der Vorräte zu verwerten und für den Flieger am nächsten Tag einzuchecken.

Die Campsite war O.K., sodass wir uns auch am letzten Abend wohl fühlen konnten.

Tagesetappe: 233 km

Tagesziel: Ondekaremba Campsite (Link)


28. Mai 2018

Der letzte Tag (für dieses Mal) in Namibia und unser Flug ging erst am späten Abend. Somit entschieden wir uns dafür, uns auf der Campsite kurzerhand als Tagesgast einzubuchen, um den Tag noch sinnvoll nutzen zu können.

Die letzten Dinge wurden verpackt und danach noch etwas über das Gelände gewandert. Bird-Watching war angesagt, denn dafür gab es ausgewiesene Stellen, an denen der eine oder andere gefiederte Freund auf die Speicherkarte gebannt werden konnte. 

Am Nachmittag war es dann soweit, unser Fahrzeug musste zurückgegeben werden. Die Rückgabe war im Gegensatz zur Übernahme geradezu im Handumdrehen erledigt und es wurde nichts beanstandet. Alles in allem standen bei der Rückgabe 3.440 Kilometer mehr auf dem Tacho.

Der letzte Service von Britz bestand in einem Shuttle, das uns zum Flughafen transferierte.

Was jetzt noch folgte, war das Warten auf den Abflug. Aber angenehme Temperaturen, ein schöner Sonnenuntergang und eine letzte Gelegenheit, den Mond zu fotografieren, ließen die Zeit doch angenehm verstreichen.


29. Mai 2018

Der Flug war entspannt und die Ankunft in Frankfurt pünktlich. Somit blieb ausreichend Zeit bis zur Abfahrt des Zuges nach Leipzig, um sich noch einen frischen Kaffee und ein kleines Frühstück im nicht unbekannten Restaurant mit dem goldenen „M“ zu gönnen.

1.Klasse ging es entspannt und fast ohne Verspätung zurück in die Heimat.


Fazit: 

Welches Fazit soll man ziehen, wenn man das erste Mal in Namibia unterwegs war und keinen direkten Vergleich hat? Allein die Tatsache, dass wir aktuell unsere dritte Selbstfahrer-Tour durch Namibia geplant und fest gebucht haben, sollte ein durch und durch positives Fazit erkennen lassen.

Was sich auf jeden Fall, zumindest für uns, als positiv herausgestellt hat, ist die Tatsache, dass wir eben nicht versucht haben, in der uns zur Verfügung stehenden Zeit, ganz Namibia mit all seinen Highlights in eine Reise zu packen.

Tagesetappen mit durchschnittlich 200 bis 300 Kilometern ließen uns alle Zeit der Welt, dieses wundervolle Land mit all seinen Facetten zu erleben und zu genießen. An nicht einem Tag kam irgendeine Art von Stress oder Zeitdruck auf und genau dies ist doch der tiefere Sinn von „Urlaub machen“.

Wüstenpferd?

2 Gedanken zu „Namibia 2018“

  1. Was hier als Reste eines deutschen Fort beschrieben wird entspricht nicht den Tatsachen, ein Fort hat es dort nicht gegeben. Das ist der so genannte Hindenburgturm. Dieser Turm wurde von den dort ansässigen Farmern bei der Rebellion der Baster 1915 errichtet. Er ist das letzte koloniale Bauwerk in Namibia.

    1. Vielen Dank für diese Korrektur. Wir haben uns bei der Recherche auf Tracks4Africa verlassen, wo das Gebäude als Fort gelistet ist.
      Wir werden unseren Beitrag aber entsprechend ändern.

      Vielen Dank und Beste Grüße

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